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Geschichtliche Funde vom Kellisch- Haus
Geschichtliche Funde vom Kellisch- Haus

Aufzeichnungen einer ehemaligen Eigentümertin über Ihr Wissen über das Kellisch-Haus

Ein paar historische Fakten zum:
Kellisch Haus - Doktors Esch - Berns Haus
Alle drei Namen beziehen sich auf unser Haus, dessen Postanschrift aber Zur Sternwarte 2 lautet.
Kellisch Haus ist (laut Angaben von Viktor Michels) die älteste Bezeichung und beruft sich wohl auf die Tatsache, dass dieses Haus nicht nur einen, sondern zwei geräumige, begehbare Keller hatte - einen Innen- und einen Außenkeller. Eine andere Version beruft sich auf einen ehemaligen Besitzer namens Keller (den wir jedoch nicht im Bundesarchiv in Kobern/Gondorf haben ausfindig machen können.
Der zweite Name entstand in den 60er oder 70er Jahren des letzten Jahrhunderts, als nämlich Dr. Thul aus Daun zweimal in der Woche eine Sprechstunde für die Schalkenmehrener in der guten Stube - dem jetzigen Esszimmer - dieses Hauses abhielt. Die heutige Diele, zu der Zeit der allgemeine Tagesraum mit Herdstelle, fungierte dann als, Wartezimmer'. Ferner wurden hier auch Rezepte und Medikamente für die Patienten vororts hinterlassen. Diese Information wurde uns von Frau Matilda Röhl (ehemaligen Besitzerin von St.Martin-Str. 22) und auch Frau Hedwig Neimes aus der Udler Straße übermittelt.
Die letzten Besitzer, bevor das Haus total restauriert wurde, waren die Eheleute Berns, daher die letzte Bezeichnung. Das Haus war zu ihrer Zeit noch mit Putz versehen, wenn auch schon sehr verkommen. In der heutigen kleinen Küche - ehemals wohl ein Hühnerstall über dem Schweinestall im Aussenkeller - stand ein Webstuhl. In der 'guten Stube' stand angeblich auch ein Bett sowie auch ein geschlossener 'Kanonen- ofen', der vom Herdraum aus gestochert wurde. Man kann den quadratischen Rohr- ,Durchgang' noch in dem Steinwerk im Esszimmer identifizieren. Der Durchgang zur jetzigen Diele bestand noch nicht, aber in der bestehenden Wandnische war der Bauernschrank, der sich seit der Restaurierung in der Ecke in der Diele befindet, eingebaut.
Der alte Tages/Wohnraum (die Diele) hatte einen offenen Herd mit einer üblichen Takenplatte dahinter, die den besagten Bauernschrank in der guten Stube warm hielt. Öfters wurde auch ein Baby in besonders kalten Wintern in diesem, Wärmeschrank' über Nacht in einem kleinen Bettkasten (meistens eine alte Schublade),deponiert. Der für ein Eifler Bauernhaus notwendige Backofen (Backus) war in der Ecke neben der Herdstelle im Wohnraum, fiel aber leider der Sanierung zum Opfer. Die Ofentür fanden wir jedoch beim Anlegen der Terrasse in dem darunterliegenden Schutt wieder sie steht jetzt auf dem Fußboden im Wohnzimmer.
Das Bild links neben dem Türbogen zum Esszimmer zeigt eine Abbildung eines typischen Eifler Herd/Wohnraums. So wird es im Kellisch Haus auch wohl ausgese- hen haben und damit wäre der ursprüngliche Zugang zur guten Stube durch eine Tür in der rechten Ecke gewesen, aber eine Treppenstufe hoch, um ungewünschte Zugluft
zu vermeiden.

Haus und anliegende Scheune waren gleich hoch und gingen bis ans Nachbarhaus.
Um in den Stall zu kommen, ging man links durch einen offenen Gang unter der
Hausüberdachung (dort, wo jetzt der Dusch/WC-Raum und der kleine Wirtschafts-
raum sind). Nachdem kein Vieh mehr gehalten wurde, benutzten des Berns den
Bereich als Wohnküche mit Kochherd und einem weiteren großen Webstuhl. Herr
Berns hat bis zum Ende noch für die Heimweberei gewebt.

1979 wurde das Haus von einem “Bauunternehmer” erworben, der das Haus radikal ‘
“sanierte”. Der Putz wurde abgeschlagen, das Fachwerk freigelegt, die Scheune
abgerissen und die Eichenbalken verkauft. Das Innere des Hauses wurde neu aufgeteilt
und mit dem Ausbau des Getreidespeichers im 2. Stock des Wohnhauses ergaben sich
3 Doppelschlafzimmer, zwei Badezimmer mit Dusche und WC, eine Küche, ein Ess-
Zimmer, ein Wohnzimmer mit Kamin, die große Diele, ein kleiner Wirtschaftsraum
mit Falttreppe zu den beiden Speichern und eine Garage. Außer den an einigen Stellen
sehr niedrigen Balken und Decken, erinnert nur noch die Wendeltreppe an die
ursprüngliche Ausstattung des Hauses.

Als Wochenendhaus gekauft. Nach ein 1980 wurde das Haus von dem Ehepaar Großer‚ gebaut und den direkt paaren Jahren wurde die Garage in ein großes Wohnzimmer
umgebaut.  Der Zugang vom Haus zur Auffahrt/Terrasse ging verloren.

Frau Großer starb ganz unerwartet. Nach geraumer Zeit heiratete Herr Großer ein zweites Mal.
Nachdem eine weitere Umbaumaßnahme scheiterte bot er das ganze Haus zum Kauf an.

1993 bezogen wir (aus England) unser Feriendomizil. In den darauffolgenden Jahren
wurden einige bauliche Verbesserungen vorgenommen. Eine brauchbare Terrasse
sowie eine gepflasterte Auffahrt wurden 1994 gelegt. Das Fenster im Kaminzimmer
wurde zu einer mit Schnitzung verzierten doppelflügigen Tür (Hamburger Wappen
für Frau Jury und Yorkshire Rose für Herrn Jury), die damit wieder direkten Zugang

zur Terrasse verschaffte.

Das bei der Sanierung mit Dachpappe versehene Dach bekam 1996 wieder eine dem
Charakter des Hauses entsprechende Naturschiefereindeckung mit kleinen Lüftungs-
gauben.

Als 2003 Erdgas bis an die Ecke Zur Sternwarte und Udlerstraße verlegt wurde,
wurden die alten Nachtspeicher entsorgt und das Haus war eines der ersten Häuser,

die eine Gasheizung bekamen.

Weitere bauliche Maßnahmen zur Erhaltung und besonders zur Sicherung des
Fachwerks wurden in den Jahren notwending und dementsprechend ausgeführt.

Elke Jury 2011

Geschichtliche Funde vom Kellisch- Haus

Eine tolle, unverfälschte Darstellung von Schalkenmehren. 

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Während der Kernsanierung des Gebäudes stießen die Handwerker auf eine faszinierende Entdeckung: eine Münze, die im Mauerwerk verborgen war. Diese kleine Zeitkapsel wurde sorgsam ausgegraben und in einen eleganten Rahmen gesetzt. Fortan wird sie an jeden neuen Eigentümer des Hauses weitergegeben, um die Verbindung zur Geschichte des Gebäudes zu bewaren und die Geschichten vergangener Zeiten lebendig zu halten. So wird die Münze nicht nur zu einem schönen dekorativen Element, sondern auch zu einem Symbol des Erbes, das jeder Bewohner mit Stolz weiterführt.

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Das Kellisch- Haus ist ein faszinierendes Beispiel für Fachwerkarchitektur, das im Laufe Zeit durch verschiedene bauliche Maßnahmen verändert wurde. Im Laufe der Zeit, wurde es verputzt, was dazu führte, dass die charakteristische des Hauses in den Hintergrund trat. Ein engagierter Bauunternehmer erkannte die Bedeutung des Erhalts und stellte den ursprünglichen Zustand wieder her – eine dringend notwendige Rettungsaktion, da das Gebäude stark sanierungsbedürftig war. Im Lauf der Jahre wurden weitere bauliche Veränderungen vorgenommen, die nicht immer wohlüberlegt waren. Ein Eigentümer entfernte ein Stück vom Mutterbalken, was die Stabilität des Hauses ernsthaft gefährdete. Glücklicherweise erkannten die nachfolgenden Eigentümer diesen schwerwiegenden Fehler und ergriffen sofort Maßnahmen zur Korrektur. Dank ihrer sorgfältigen Arbeit erstrahlt das Kellisch- Haus heute wieder in seiner vollen Pracht und erzählt die Geschichte seiner Rettung und Erneuerung.

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Ein kleines Haus aus der Vergangenheit, Im Winterzauber, voller Anmut und Heiterkeit. Kälte umhüllt es, doch drinnen ist's warm, ich fühl‘s in mir ganz wundersam.

Schneeflocken tanzen, ein funkelndes Kleid, Ein friedlicher Ort, wo die Zeit verweilt. Die weiße Decke schmiegt sich sanft und sacht, Ein Ort der Ruhe in stiller Nacht.

Ein kleines Haus aus der Vergangenheit, Umgeben von bunten Blumen und Grün, im Sommer tanzen die Sonnenstrahlen und die Luft ist erfüllt von Freude und Frieden.

Die alten Wände erzählen Geschichten

von Lachen, Spielen und warmen Nächten,

ein Rückzugsort, der Herzen verbindet.

Ein kleines Haus, das die Zeit still hält.

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Das Kellischhaus ist ein zeitloses Motiv, das immer wieder die Fantasie der Menschen anregt. Künstler aus vielen Generationen haben sich von diesem charmanten Fachwerkhäuschen inspirieren lassen und es in ihren Werken festgehalten. Die einzigartige Architektur und die malerische Umgebung verleihen dem Kellischhaus einen besonderen Reiz, der sowohl Einheimische als auch Besucher in seinen Bann zieht.

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Fotografien aus alter Zeit, geben einen Einblick in vergangene Epochen.

Die Herd- und Feuerstelle solcher Häuser sind zentrale Elemente, die die Atmosphäre des Hauses prägen und Erinnerungen an gesellige Zusammenkünfte wecken. Leider wurde im Kellischhaus diese Feuerstelle gänzlich entfernt und an eine andere Stelle versetzt.

 

Aktivitäten eines ehemaligen Besitzers zeugen von einem lebendigen Alltag und der Geschichte, die in diesen Wänden erzählt wird. Jedes Detail trägt zur einzigartigen Identität des Kellisch-Haus bei.

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Das Kellisch-Haus hat nicht nur seine Gäste mit seiner charmanten Atmosphäre begeistert, sondern wurde auch immer wieder von ihnen künstler festgehalten. Zwei beeindruckende Bilder aus dem alten Gästebuch zeugen der Wertschätzung und Inspiration, die das Haus vermittelt.

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Schalkenmehren:

staatlich anerkannter

Erholungsort

Ansprechpartnerin

Elke Königsfeld

E-Mail-Adresse

kontakt@kellischhaus.de

Telefon

0155/693 354 30

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